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Spielplatzprojekt

„Spielplatz-Treff“ im Wohnpark Bergheim-Zieverich jeden Mittwoch von 14.30–17.30 Uhr Spielplatz Otto-Hahn-Str. (bei schlechtem Wetter in der Heinrich-Hertz-Str. 23)

Das Projekt hat zwei Ziele:

  1. den Kindern und Jugendlichen ein regelmäßiges betreutes Freizeitangebot zu bieten
  2. die Erwachsenen vor Ort kennen zulernen und für eine Spielplatzpatenschaft zu gewinnen.

Über ein wöchentliches Spielangebot für die Kinder und Jugendlichen auf dem Spielplatz soll folgendes erreicht werden:

1. Kennenlernen und Beurteilung der Spielplatzsituation

Bisher konnten die Bewohner des Wohnparks nur bedingt erreicht werden mit Angeboten. Eine wöchentliche Anwesenheit auf dem Spielplatz ermöglicht einen Einblick in die Anwohnerstruktur und die Nutzergruppen und ihre Aneignung des Spielplatzes. Nachbarschaftliche Potentiale, Konflikte und Bedürfnislagen werden erlebbar und für den Beziehungsaufbau genutzt werden. Das Kennen und Verstehen einer Situation ist Voraussetzung für erfolgreiches Handeln.

2. Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche

Den Kindern und Jugendlichen werden neue Bewegungsanreize ermöglicht durch das Mitbringen von mobilen Spielgeräten. Durch Großgruppenspiele und das Teilen der mitgebrachten Spielgeräte werden die sozialen Kompetenzen gefördert. Viele Kinder im Wohnpark haben Schwierigkeiten, verständnisvoll und rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Die eigene Bedürfnisbefriedigung steht meistens voran. Gruppenerlebnisse in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld stärken das Gemeinschaftsgefühl. Konflikte können spielerisch bearbeitet werden. Es handelt sich bei diesem Projekt nicht um ein reines Spielangebot. Die Kinder- und Jugendliche werden auch spielerische Vertrauensübungen kennen lernen sowie sportliche und spielerische Auseinandersetzungen mit zentralen Themen wie Gewalt und Angst erleben. Zudem erhalten die Kinder und Jugendlichen eine konkrete Ansprechpartnerin für Ihre Fragen und Anliegen zum Spielplatz.

3. Positive Einwirkung auf das Verhalten der Erwachsenen und Entwicklung eines Verantwortungsgefühls für den Spielplatz sowie Motivation zur Ausübung einer Spielplatzpatenschaft wecken

Erwachsene nutzen den Spielplatz ebenfalls für ihre Freizeitbeschäftigung. Viele nehmen dabei wenig Rücksicht auf die Kinder und Jugendlichen, die sich auf dem Spielplatz aufhalten und sind sich ihrer Verantwortung nicht bewusst. Spielplätze sind wichtige Freiflächen für Kinder und müssen erhalten bleiben. Spielplatzpatenschaften haben den Zweck, zu einer langfristigen Instandhaltung der Spielräume für Kinder und Jugendliche beizutragen. Dies ist besonders wichtig, wenn Spielplätze von vielen Menschen genutzt werden. Nachbarschaftliches Engagement verbessert die Situation im Lebensumfeld und kann Beziehungen zu anderen Personen aufbauen. Alle Gruppen sollen sensibilisiert werden für die Wichtigkeit des Spielplatzes und das Vorhanden sein nicht als Selbstverständlichkeit anzusehen, sondern eigenverantwortlich zu handeln, damit der Spielplatz in einem nutzbaren Zustand bleibt.

Sinn und Zweck von Spielplatzpatenschaften:

  • Spielplatzpaten kennen die Spielplatzsituation und die Nutzer. Sie wissen, in welchem Pflegezustand der Spielplatz ist und welche Konflikte bestehen.
  • Spielplatzpaten kümmern sich um „ihren“ Spielplatz und übernehmen kleinere Pflegearbeiten oder informieren die Hausverwaltung über größere Verschmutzungen oder defekte Spielgeräte. Durch eine regelmäßige Anwesenheit können Schäden zeitnah entdeckt und behoben werden. Das ermöglicht sicheres Spielen auf dem Spielplatz.
  • Spielplatzpaten fühlen sich verantwortlich für den Spielplatz und vermitteln zwischen den verschiedenen Nutzergruppen. Dadurch verringern sich Verwahrlosung und Zerstörungen.
  • Spielplatzpaten setzen sich für Kinderinteressen ein und unterstützen sie in ihrem Spielbedürfnis. Durch eine Patenschaft leisten Erwachsene einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung von Spielplätzen.